Operationen von Bauchwandbrücken

Nach den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen zum Jahreswechsel 2025 auf 2026 wurde die Versorgung von Bauchwandbrüchen der Gruppe sogenannter Hybrid-DRG zugeordnet.

Bundesweit sind die Krankenhäuser aufgefordert, den stationären Aufenthalt deutlich zu verkürzen und eine Entlassung am Operationsabend oder spätestens am nächsten Morgen zu ermöglichen.

Leistenbrüche, Nabelbrüche und Narbenbrüche werden in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie in großer Zahl operiert. Dabei stehen die minimalinvasiven Techniken im Vordergrund.

Bei der minimalinvasiven Versorgung wird in der Regel ein Kunststoffnetz eingebracht. Je nach Operationsmethode und Größe des Bruchs verschiedene spezielle angepasste Netze zum Verschluss der Bauchdecke verwendet. Die Nutzung dieses Materials sorgt für eine wesentlich kleinere Gefahr, dass der Bruch erneut auftritt.