Magenkrebs / Magenkarzinom

Magenkrebs wird in unserer Klinik bei definierten Diagnosen minimalinvasiv operiert. In Abhängigkeit von den individuellen Befunden kommt auch die herkömmliche Methode mit Bauchschnitt zur Anwendung.

Nach Durchführung der notwendigen Untersuchungen, die sämtlich an unserem Haus möglich sind, wird die Situation in der interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen. Eventuell ist vor einer Operation eine Chemotherapie notwendig, die den Tumor verkleinern soll.

Bei der laparoskopischen Operation sind Teilentfernung des Magens und auch komplette Entfernung des Magens möglich, bei denen auch die zugehörigen Lymphknoten in der vorgeschriebenen Zahl entfernt werden. Wie bei der Entfernung des Darmes beschrieben, sind die Patienten auch nach minimalinvasiver Magenresektion schneller wieder mobil mit verkürzter Rekonvaleszenz. Auch die Nahrungsaufnahme wird oft nach laparoskopischer Operation besser vertragen.

Sehr kleine, aber endoskopisch nicht abtragbare Tumore werden in der bewährten Zusammenarbeit mit der Klinik für Gastroenterologie und Innere Medizin in einem sogenannten Rendezvous-Verfahren operiert. Dabei wird simultan eine Magenspiegelung und eine Bauchspiegelung durchgeführt, um den Tumor minimalinvasiv mit einem Sicherheitsabstand zu entfernen.

Nach der Operation Dauer der Aufenthalt auf Station bei regelrechtem Verlauf etwa 7 - 10 Tage. In dieser Zeit findet der Kostaufbau statt, dabei größeren Operationen am Magen die Reservoirfunktion eingeschränkt oder nicht mehr erhalten ist. Mit einer Ernährungsberatung werden mehrere kleinere Mahlzeiten täglich etabliert.

Ergänzend wird eine Gabe von Vitamin-B12 empfohlen, da hier nach Magenoperationen Mangelerscheinungen auftreten können.