Historie

Die Geschichte des Marienhospitals

Im Oktober 1855 beschließt die Stadtversammlung, das Krankenhaus vom Frauenverein zu übernehmen und als Städt. Krankenhaus weiterzuführen.

Das Krankenhaus in der Altstadt, welches 1857 eingerichtet wurde, bietet 1908 keine ausreichenden Kapazitäten mehr. Ein Neubau ist dringend erforderlich. Am 12. Januar 1913 wird das neue Krankenhaus unterhalb des Lüsenbergs eingeweiht. Die Größe und zweckmäßige Einrichtung des Hauses ist für die damalige Zeit zukunftsweisend. Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges ist das Krankenhaus teilweise Kriegslazarett.

Im Zweiten Weltkrieg stellt das Hospital wiederum Betten für Kriegsverwundete zur Verfügung, eine Bombe trifft den Notausgang des Luftschutzbunkers und fordert mehrere Tote.

Nach zweijähriger Bauzeit wird im September das neue Westbettenhaus eröffnet, in weiteren Bauabschnitten werden Röntgenabteilung, Isolierhaus und ein Personalwohnheim errichtet. Im Jahre 1972 ist der Neubau der chirurgischen Ambulanz und des Labors fertig gestellt.

Im April 1994 werden neue Operationssäle in Betrieb genommen. 2003 folgt eine komplette Sanierung des Altbaus mit Einbau von eigenen Sanitärbereichen. Seit 2009 ist das Marienhospital „Moderner Kern in einer historischen Schale“ – nach drei Jahren ist ein weiterer Modernisierungsprozess des  Marienhospitals abgeschlossen. Das Westbettenhaus ist „frisch renoviert“ und die Grünanlage neu gestaltet und bepflanzt.